Buchmesse
Literaturwettbewerb
Die Preisträger
Theater-Gastspiel
Sponsoren

Die Sieger werden bei der Messe-Eröffnung am 7. März 2015 bekanntgegeben und mit Preisen bedacht. Alle Teilnehmer erfahren erst bei dieser festlichen Veranstaltung, ob sie unter den Preisträgern sind!

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Kulturamt der Gemeinde Stockstadt: 06158-82919.

Der Wettbewerb steht für jeden offen - vor allem aber soll er Autorinnen und Autoren aus dem Großraum Rhein-Main-Neckar zu einer Veröffentlichung ihrer Werke verhelfen. Daher wird neben dem Bezug zum Thema auch eine inhaltliche Verbindung zur Region Südhessen erwartet.

Attraktive Geldpreise warten in jedem Jahr auf die Gewinner - dank der Sparkassenstiftung Groß-Gerau und weiterer Sponsoren stehen insgesamt 2500 Euro für die besten Teilnehmer bereit. Bei dem Wettbewerb kann jeder mitmachen: Gleich, ob mit literarischer Erfahrung oder nicht, gleich ob Mann oder Frau, alt oder jung; gefragt sind Kreativität, Phantasie - und etwas Mut. Immer im März bei der Eröffnung der Buchmesse im Ried werden die Preise vergeben und das Buch mit den Siegertexten erstmals vorgestellt. Seien Sie dabei, wenn die besten Autoren ausgezeichnet werden, der Eintritt ist frei!

Immer soll das Thema den Autoren vor allem als Anregung ihrer Phantasie dienen. Es bleibt viel Raum für eigene Ideen, seien sie ernst oder heiter, abenteuerlich oder romantisch, dramatisch oder ironisch. Es können Kurzgeschichten, Essays, Novellen oder andere Prosastücke eingereicht werden - auch Beiträge in südhessischer Mundart. Lyrik oder Kinderliteratur ist dagegen nicht zum Wettbewerb zugelassen. Die Beurteilung erfolgt durch eine neutrale Jury.

Die Sieger 2014

In jüngsten Siegerbuch Weltmeister, erhältlich über die Gemeinde Stockstadt sowie im Buchhandel, sind alle prämierten Texte des Wettbewerbs 2013-14 abgedruckt:

Erster Preis: 

- Die sind verrückt, sagte meine Mutter, und schickte mich ins Bett von Klaus Brunn (52) aus Darmstadt. Die Frage nach der Bedeutung und Wirkung eines Weltmeistertitels, gekonnt in eine packende Erzählung mit persönlicher Perspektive verpackt.

- Phantomschmerz von Ulrike Eifler (38) aus Marburg. Authentische Historie der Region in perfekter Verbindung mit aktuellen Fragen und einem biographischen Rahmen.

Zweiter Preis: 

- Upgrade für Dobermänner von Armin Steigenberger (48) aus München. Philosophie trifft Agit-Prop, und die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit beginnen zu verschwimmen.

- Mr. Camouflage von Jonis Hartmann (31) aus Hamburg. Eine ungewöhnliche Idee wird souverän und glaubhaft ausgearbeitet, mit überraschenden Wendungen und modernem Ambiente.

- Eine Kerze für Inge von Axel Schöpp (44) aus Speyer. Eine ernste, in ihrer Ungewissheit fesselnde Erzählung, die ihr Geheimnis erst als tragische Pointe zum Schluss offenbart.

Dritter Preis:

- Fassadenkletterer von Andreas Hutt (46) aus Marburg. Eine Beziehungsgeschichte auf mehreren Ebenen, geschickt verknüpft und auf hohem sprachlichem Niveau.

- Ausreißversuche von Alexander Brach (44) aus Lich. Kampf und Wettkampf: Biographische Impressionen in der Verknüpfung von Erinnerung und Erleben.

- Ein Oxer am Ende des Parcours von Jürgen Hayer (56) aus Bürstadt. Spannende Geschichte mit doppeltem Boden, hintergründig und raffiniert konstruiert.

Spezialpreis Humor: 

- Angemacht von Inka Kleinke-Bialy (53) aus Zell am Hamersbach. Ein heiterer Bericht aus dem umkämpften Grenzland von Arbeitswelt und Familie.

Förderpreis:

 - Unter der Kaiserleibrücke von Lars Popp (37) aus Offenbach. Originelle und dichte Erzählkomposition aus ungewohnt zoologischer Perspektive.  

- In scha‘ a llah von Astrid Adams (47) aus Gernsheim. Aktuelle gesellschaftliche Fragen um Integration und Abschottung exemplarisch ausgearbeitet.

- Der Flug des Phönix von Michael Hüttenberger (55) aus Darmstadt. Konsequente und stilsichere Verknüpfung des Weltmeister-Themas mit einer persönlichen Biographie.

- Der Typ dieser Stadt von Almut Rüllmann (51) aus Heppenheim. Ein Weltmeister aus unserer Region: Was kann er für andere Menschen bedeuten? 

Jugendpreise:

- 1. Preis: Leistung-Leistung-Leistungsdruck von Magdalena Adams (16) aus Gernsheim. Einfühlsame und glaubhafte Darstellung des Konflikts zwischen den Erwartungen an Jugendliche und ihren eigenen Zielen.

- 2. Preis: Als wären wir nichts wert von Julia Müller (17) aus Raunheim. Ambitionierte und spannungsvolle Erzählung zwischen Familiendrama und Medizin-Thriller.

- Förderpreis: Linus von Johanna Kunzi (12) aus Riedstadt. Dramatische Geschichte aus dem Leben einer jungen Familie.

Buchmesse im Ried | info@riedbuchmesse.de